Praxis Dr. Thomas Uebele und Dr. Birgit Stadler angestellte Frauenärztin
Frauenärzte

HPV-Impfung und ihre Erstattung durch Krankenkassen über die STIKO-Empfehlung (18.Geburtstag) hinaus

Unter folgendem Link auf die Seite www.impfkontrolle.de können Sie aktuelle Hinweise finden, welche Kassen auch jetzt noch die HPV-Impfung über das 18.Lebensjahr hinaus bezahlen.
Momentan gilt:  Fragen Sie bitte unbedingt vorher genau bei Ihrer Kasse nach! Aber Sie müssen sich wirklich selber "druckvoll" erkundigen.
Das einzige, was die Kassen derzeit noch unterscheiden kann, sind eben nicht mehr die Beitragsprozente, sondern nur die "Sonder"leistungen... Viele davon haben echt nix mehr mit Medizin zu tun, sondern allenfalls mit Wellness o.ä. Aber dafür ist dann plötzlich Geld da, das aber dann bei Ihrer ambulanten Versorgung fehlt...
Fragen Sie doch mal bei Ihrer Kasse nach Unterstützung für einen Fitnessurlaub mit gesundheitlich sinnvollen Dingen (z.B. auf Mallorca!) Vielleicht kriegen Sie auch bis zu 300.-Euro Zuschuss für so einen Urlaub - ach nee, das heisst dann halt "wellness"-Gesundheits-"Kur"!? Das ist bei vielen der halbe Urlaub. Mehr sag ich dazu nicht. Was für Sie wichtig ist, müsssen Sie selber wissen.

Die HPV-Impfung (die Impfstoffe Gardasil 9 und Cervarix sind zugelassen für Mädchen/Frauen von 9-26 Jahren)  wird offiziell von der STIKO (Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut) für alle Mädchen von 9 bis 17 Jahren als Standardimpfung empfohlen.  Diese Empfehlung ist für alle Krankenkassen bindend, d.h. alle Krankenkassen müssen die Impfung für die empfohlene Gruppe bezahlen.
Da aber verschiedene Kassen verschiedene Satzungen haben, die ihnen dieses oder jenes erlauben oder eben nicht, und so gibt es auch ziemlich unterschiedliche Erstattungspraktiken der Kassen für die Impfung über das von der STIKO empfohlene Alter hinaus bis zur Zulassungsgrenze 26 (also vor dem 27.Geburtstag)  Unter der Hand sagen wohl viele Kassen die Erstattung zu, auch wenn sie es nicht offiziell machen wollen, aber bei der Konkurrenz...also bitte immer druckvoll nachfragen!  (Man kann auch jederzeit seine Kasse ohne Angabe von Gründen wechseln.)

>>Kassen, die ohne weitere Bürokratie (!) die Impfung bis 26 Jahren bezahlen (alle 3 Impfungen müssen bis zum 27.Geburtstag abgeschlossen sein, möglicherweise ergeben sich leichte Differenzen bei der Erstattung des Arzthonorars, die aber im Vergleich zu den Impfstoffkosten nicht ins Gewicht fallen)

  • Techniker Krankenkasse TK 12-26
  • Kaufmännische Krankenkasse Halle KKH 12-26.  Möglicherweise ab Sept. 08 wieder restriktiver nur bis 18? Bitte genau nachfragen!
  • Taunus BKK 9-26
  • BKK AKS 12-26
  • BKK Gesundheit 9-26
  • BKK für Heilberufe 9-26, keine Geschlechtstrennung, also auch für Männer, keine Altersbegrenzung, aber über 27 trägt der Arzt das Impfrisiko.
  • BKK Daimler-Chrysler ohne Alters- und Geschlechtstrennung, wie oben
  • BKK Diakonie 12-26 bzw.alle ärztlich empfohlenen Impfungen, also wohl auch über 27 (?)
  • BKK Verbund plus 12-26
  • BKK Dr.Oetker 10-25
  • BKK R+V übernimmt 50% der Impfstoffkosten 18-26 und auch für Männer, Arztkosten werden nicht übernommen

>>Kassen, die eine ärztliche Bescheinigung/Empfehlung verlangen, in der die Impfung für sinnvoll gehalten und empfohlen wird:

  • Metro AG Kaufhof BKK 12-26, vielleicht auch noch darüber
  • Deutsche BKK 12-26
  • BKK Würth
  • BKK Hoesch 12-26 maximal 500.- €

>>Kassen, die  nach Einzelfallprüfung (vielleicht) erstatten wollen (denen vielleicht aber der Hinweis auf die obenstehenden Kassen bei der Entscheidung helfen könnte ;-))  Jedenfalls telefonieren Sie sich im Fall der Ablehnung bis zum Kassendirektor hoch, der sicherlich wesentlich mehr individuelle Entscheidungsbefugnis hat als ein Sachbearbeiter!

  • HZK
  • BKK VBU
  • Bosch BKK
  • BKK Pfaff
  • BKK Schwesternschaft München
  • KEH
  • Barmer
  • BKK WMF
  • BKK Philips

Hier sind ziemlich viele Kassen nicht aufgeführt, insbesondere natürlich die, die nicht offiziell zahlen, also auch die grossen "Volkskassen" AOK und DAK, die keine öffentlichen Zusagen abgeben wollten,  aber ich glaube, daß man bei vielen Kassen per Einzelfallprüfung (s.o.) Erfolg hat, wenn man nur penetrant genug nachbohrt,  es sei denn, deren Satzung erlaubt die Erstattung definitiv nicht.
Das heißt für mich persönlich im Klartext, daß Sie im Fall einer Ablehnung der Kostenübernahme zwischen 18. und 27.Geburtstag sich die definitive Ablehnung unbedingt schriftlich geben lassen sollten (allein dieses Ansinnen hat schon zum Erfolg geführt!).


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HPV-Impfung und ihre Erstattung durch Krankenkassen über die STIKO-Empfehlung (18.Geburtstag) hinaus


01 06 2017 - 10:09 Uhr

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