Ultraschall

Ultraschall

Beim Ultraschall werden Schallwellen weit oberhalb des hörbaren Frequenzbereichs durch einen Sender erzeugt und in den zu untersuchenden Körper abgegeben, dort reflektiert und vom Ultraschallkopf wieder aufgefangen, um dann im Ultraschallgerät in ein Videobild umgewandelt und auf einem Monitor dargestellt zu werden.
Die Ultraschalldiagnostik ist seit fast 30 Jahren fester Bestandteil der modernen Diagnostik.
Die üblicherweise verwendeten Schallwellen sind für den Körper völlig ungefährlich. Sie erzeugen keine schädliche Wirkung im Gewebe, wie trotz der langjährigen Erfahrungen immer wieder behauptet wird.

Deshalb sind Ultraschalluntersuchungen gerade auch zur Untersuchung in der Schwangerschaft bedenkenlos einsetzbar, soweit nicht spezielle, energieintensivere Verfahren in der Frühschwangerschaft eingesetzt werden (was aber routinemäßig in einer normalen Schwangerschaft nicht geschieht).


Mit Ultraschall können Veränderungen u.a. der Unterleibsorgane (Gebärmutter/Eierstöcke) und auch der Brust oft schon festgestellt werden, bevor sie überhaupt durch eine Tastuntersuchung bemerkt werden können und evtl. schon lange, bevor sie irgendwelche Beschwerden machen.
Ein normaler Eierstock ist z. B. nur etwa 3 - 4 cm lang und ca. 2 cm breit, es ist schon schwierig genug, ihn überhaupt "in den Tiefen des Bauchraums" zu finden und zu tasten, insbesondere bei etwas stärkeren Bauchdecken. Frühe Veränderungen wie beginnende kleine Zysten u.ä. lassen sich kaum tasten, allenfalls bei sehr schlanken Frauen, frühe strukturelle Veränderungen tastet man meist überhaupt nicht, kann sie aber sehr oft schon im Ultraschall sehen.
Überhaupt nicht tasten lassen sich Veränderungen der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium), meist aber gut mit einer Ultraschalluntersuchung beurteilen (z.B. Endometriumpolypen, auch Endometriumcarzinome).
Auch kleine Myome sind per Ultraschall deutlich früher festzustellen, aber das hat wenig klinische Relevanz.
Leider ist eine Ultraschalluntersuchung trotz aller langjährigen  Forderungen und Bemühungen  der Gynäkologen nicht Bestandteil einer Routineuntersuchung oder Vorsorge geworden.
Wenn nicht eine medizinische Notwendigkeit (z.B. pathologischer Tastbefund o.ä.) vorliegt, müssen Sie deshalb eine der zusätzlichen Sicherheit dienende Ultraschalluntersuchung als IGEL-Leistung selbst bezahlen.
Ärztlich empfehlenswert sind regelmäßige Ultraschalluntersuchungen der inneren Genitalorgane und der Brust in jährlichen Abständen.

Links:

http://www.netdoktor.de/ratschlaege/untersuchungen/ultraschallschwangere.htm

http://www.medknowledge.de/abstract/med/med2004/12-2004-2-ultraschall-schwangerschaft-da.htm

http://www.eltern.de/schwangerschaft_geburt/schwanger_sein/ultraschall_info.html

http://www.medizin-netz.de/framesets/fsetfrauultraschall.htm

http://www.frauenarzt-infos.de/Praenatal/Ultraschall.htm

 


ABCDEFGHIK
LMNOPRSTUV
WÜZ
    ABCDEFGHIKLMNOPRSTUVWÜZ