Beckenendlage (=Steißlage) 

 

Beckenendlage (=Steißlage) 

Das bedeutet, daß das Kind mit dem Po am Ausgang der Gebärmutter sitzt und der Kopf oben ist. Dies kann über lange Strecken der Schwangerschaft völlig normal sein, irgendwann wäre es jedoch nett vom Mitbewohner, sich in die "richtige" Richtung zu drehen. Aber schlussendlich ist eine Drehung dann "rechtzeitig", wenn sie vor der Geburt ist. Man kann viele Steißlagen auch spontan entbinden, vorausgesetzt, das Kind ist nicht zu groß, denn das Problem einer Steißlagen-Geburt ist folgendes:  Wenn der Po bis knapp zur Schulter geboren ist, dann tritt der Kopf ins Becken ein, der aber ist der Körperteil mit dem größten Umfang und am wenigsten komprimierbar (den gleichen Durchmesser hat nur eine Steiß-Fuß-Lage, also wenn beide Knie angezogen sind und beide Füsse wieder nach unten gehen, dann ist die Vordehnung gleich gut wie beim Kopf). Und jetzt kommt aber das eigentliche Problem: Der Kopf komprimiert komplett die nach oben gehende Nabelschnur und drückt damit die Blutzufuhr zum Kind ab. Das heißt, man hat eben nur ein begrenztes Zeitfenster, um das Baby herauszuholen.  Deshalb werden viele Kliniken mit Ihnen auch einen potentiellen Kaiserschnitt diskutieren, und wenn das Kind recht groß ist, würde ich persönlich zur Risiko-Minimierung immer primär zum Kaiserschnitt raten, aber da sind Sie in den Würzburger Geburtshilfe-Abteilungen sowohl in der Missio als auch in der Uni gut aufgehoben.

Es gibt allerdings auch Möglichkeiten, daß sich das Kind auch schon in der Schwangerschaft "mit Nachhilfe" dreht, sowohl die "Indische Brücke" als auch die "Knie-Ellbogen-Lagerung" (Tönnchen- oder Doggie-Stellung) wie auch Moxa-Therapie können mithelfen, das Kind zu drehen, ausserdem existieren auch weitere sanfte Methoden, deren Erfolgsquote ich allerdings nirgends gefunden habe wie "sanfte Lichtdrehung", Haptonomie, mit Klangkugel, Akupressur u.a.

http://www.eltern.de/schwangerschaft/31-40-woche/beckenendlage.html# 


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