Eierstockkrebs

Eierstockkrebs

 = Ovarial-Carzinom

Häufigkeit: etwa 8000 Neuerkrankungen im Jahr in Deutschland !
Risiken: Mit höherem Lebensalter steigt das Risiko einer Erkrankung.
Das Risiko ist erhöht bei :
  • Frauen über 50 / in der Postmenopause
  • Frauen, die schon Darm-/ Gebärmutter- oder Brustkrebs hatten
  • kinderlosen Frauen

Risiko ist niedriger bei:

  • Frauen mit mehreren Geburten
  • Frauen mit laufender oder längerer früherer Pilleneinnahme
  • wahrscheinlich auch bei Frauen mit einer Hormontherapie für die Wechseljahre
  • bei Frauen, die regelmäßig Tee (Schwarztee und/oder Grüntee) trinken(!), das haben neue (2005) schwedische Studien ergeben. Demnach senkt 1 Tasse Tee das Risiko um 24%, 2 oder mehr Tassen um 46%.
Symptome: Der Eierstockkrebs bleibt leider oft lange symptomlos, meist wird er spät entdeckt.

Mögliche Symptome:
  • Verdauungsbeschwerden, Bauchschmerzen, Blähungen, aufgetriebener Leib, Zunahme des Leibesumfangs
  • irreguläre Blutungen außerhalb der Menstruation
  • Gewichtsabnahme (vor allem trotz wachsenden Bauchumfanges)
  • "krankes" Aussehen ohne bemerkbaren Grund
Diagnostik:
  • Gynäkologische Untersuchung/Regelmäßige Vorsorgeuntersuchung 
  • regelmäßiger Ultraschall, hier eher Entdeckung früher Veränderungen möglich !!!
  • Computertomografie (CT) oder Kernspin (MR)
  • Bauchspiegelung eher fraglich, besser gleich Bauchschnitt nach entsprechender vorheriger Diagnostik, wenn der Befund verdächtig ist.
Therapie:
  • Operation so "radikal" wie möglich (Entfernung von Gebärmutter, Eierstöcken, großem Netz und Lymphknoten) 
  • meistens Nachbehandlung durch Chemotherapie
  • ggf. Nachbestrahlung, aber heute eher selten
Nachsorge:

Jede Krebserkrankung erfordert regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen.

Aufgabe der Nachsorge:

  • Ein Tumorrezidiv (Wiederauftreten) frühzeitig zu erkennen
  • Begleit- und Folgeerkrankungen festzustellen und zu behandeln
  • Der Patientin bei ihren physischen, psychischen und sozialen Problemen zu helfen.
Die Untersuchungen werden normalerweise in den ersten 3 Jahren vierteljährlich, bis 5 Jahre dann alle 4 Monate, danach dauerhaft halbjährlich durchgeführt. 
Zur Nachsorge gehören das Gespräch, Fragen nach dem bisherigen Verlauf , dem Befinden, die gynäkologische Untersuchung mit Abstrichentnahme aus der Scheide und Ultraschalluntersuchung, manchmal auch Blutentnahmen mit Bestimmung der sog. "Tumormarker", das Blutbild und die Blutsenkung werden meist mit kontrolliert. Regelmäßig werden im Rahmen der Nachsorge auch die übrigen "Früherkennungsuntersuchungen" mitgemacht, ebenso regelmäßig werden Mammografien erfolgen.

Links:

http://www.eierstock-krebs.de/start.php

http://www.netdoktor.de/krankheiten/fakta/eierstockkrebs.htm

http://www.krebsgesellschaft.de/db_eierstockkrebs,1126.html

http://www.sk-bielefeld.de/mitte/abteilungen/kliniken/frauenklinik/frauen31.htm

http://www.praxisklinik-winterhude.de/Gynakologie/spezielle_Gynakologische_Erkra/Eierstockskrebs/eierstockskrebs.html

http://www.gmx.net/de/themen/gesundheit/medizin/krankheiten/11444.html

http://www2.uni-jena.de/ufk/Frauenheilkunde/05-Patienteninfos/ovcar.htm

 


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