Fluor

Fluor

Ausfluss (von lat. fluere: fließen, ausströmen)
Meist weißliche  Absonderungen aus der Scheide, das ist etwas völlig Normales. Weil weder die Zellen der Scheidenwand noch die Milchsäurebakterien der Scheide das ewige Leben haben, vermischen sich die "Zell- und Bakterien-Leichen" mit der abgesonderten Scheidenflüssigkeit (Sekret) und dem Schleim des Gebärmutterhalses zu der bekannten weißlichen "Paste", die nach außen tritt und zusammen mit der intakten Scheidenflora einen natürlichen Schutz vor aufsteigenden Infektionen darstellt.
Pathologischer Ausfluß (manchmal gelblich/rötlich/grünlich/unangenehm riechend, brennend, juckend) entsteht durch Fehlbesiedelung mit Bakterien, Pilzen, gelegentlich auch mit lebenden Tierchen wie Trichomonaden, aber auch bei Streß in allen Variationen.
Erstes Hinweiszeichen einer "Dysbiose", also einer pathologisch veränderten Scheidenflora, kann ein veränderter pH-Wert (Säure-Wert) in der Scheide sein. Diese pH-Wert-Kontrolle ist besonders wichtig in einer Schwangerschaft, da eine Scheideninfektion ein deutlich höheres Risiko für Fehl- und Frühgeburten beinhaltet.
Siehe auch Gynatren-Impfung

Eine weitere sehr gute Möglichkeit der Kontrolle der Scheidenbesiedelung ist der Vaginalstatus (IGEL-Leistung), eine spezielle mikrobiologische Untersuchung der Scheidenflora mit der Möglichkeit eines zusätzlichen Aromatogramms (ebenfalls IGEL), einer Wirksamkeitsprüfung verschiedener ätherischer Öle ganz speziell auf Ihre individuellen pathologischen Scheidenkeime (so vorhanden). Weitere Infos hier:  http://www.vaginalstatus.de/

Links:

http://www.neun-monate.de/Glossar.html

http://www.endometriose.de/info/a-genital/Aussfluss.htm

http://www.kgu.de/zfg/empfehlungen/vaginose.html

http://www.vitanet.de/homoeopathie/kennenlernen/unterkoerper/weiblich/fluor_vaginalis/

http://www.akh-consilium.at/daten/fluorgenitalis.htm

http://brust.qualimedic.de/Ausfluss_fluor_vaginalis.html

http://www.pilzambulatorium.at/arzt_5.html

http://www.oeggg.at/fileadmin/user_upload/downloads/Leitlinien/Leitlinien_ESIDOG_Auswahl.pdf


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