Praxis Dr. Thomas Uebele und Dr. Birgit Stadler angestellte Frauenärztin
Frauenärzte
Stillen

Stillen

"Stillen ist das Beste!   Muttermilch hat man immer dabei, immer richtig temperiert und immer richtig zusammengesetzt, außerdem kostet es nichts (!)".... 
Dieser alte, wahrscheinlich schwäbische Spruch (aber vielleicht werden ihn auch die Schotten für sich reklamieren ;-)) hat auch heute nichts von seiner Aktualität und Richtigkeit verloren, im Gegenteil - Stillen ist aktueller denn je !  Stillen ist absolut in! 
Muttermilch ist in der Tat immer ideal zusammengesetzt für das jeweilige Alter des Kindes:

  • Muttermilch enthält viele Abwehrstoffe und Antikörper der Mutter gegen Krankheiten, die durch das Stillen mit auf die Babies  übergehen und so einen (vorübergehenden) "Nestschutz" bieten.
  • gestillte Kinder leiden seltener an Allergien, Neurodermitis und ähnlichen Erkrankungen, vor allem auch dann, wenn man/frau sie (die Kinder) dann auch noch ordentlich "im Dreck" wühlen läßt, das ist durchaus wörtlich gemeint, denn Kinder, die sich oft und heftig mit Dreck aller Art auseinandersetzen mußten (also auch reichlich davon geschluckt haben), haben in der Tat viel seltener Allergien!! 
  •  Die emotionale Mutter-Kind-Bindung wird durch die glücklichen zweisamen Zeiten des Stillens verstärkt und gefördert.  

Wenn Sie nach der Geburt Stillprobleme bekommen, hilft Ihnen eine Hebamme gerne weiter, sie macht bei Bedarf auch jederzeit Hausbesuche.    

Natürlich ist auch noch Ihr Frauenarzt für Sie da, insbesondere, wenn es zu einem fieberhaften Milchstau kommt (Schmerzen, Rötung, ein tastbarer und schmerzhafter "Knoten", schneller Fieberanstieg etc. deuten auf einen solchen Stau hin).   Dann müssen Sie sich schnell melden, man kann dann in den allermeisten Fällen mit lokaler Kühlung, Ausstreifen, Abpumpen etc. und ggf. homöopathischen Medikamenten, die man ggf. um die Stelle herum spritzen muss, diese Störung beseitigen, aber man muss zusammen mit der Hebamme sehr "nah am Ball bleiben", um eine beginnende eitrige Entzündung rechtzeitig zu erkennen und in den Griff zu bekommen, dies bedeutet meist tägliche Kontrollen in der Praxis.    
Nur in sehr seltenen Ausnahmefällen (!) brauchen Sie ein Antibiotikum oder müssen gar abstillen ! Ich persönlich kann die Zahl der Frauen, die wirklich mal ein Antibioticum gebraucht haben, für meine gesamte Praxiszeit immer noch an 2 Händen abzählen...



...Mahlzeit...



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