Praxis Dr. Thomas Uebele und Dr. Birgit Stadler angestellte Frauenärztin
Frauenärzte
Routineuntersuchungen in der Schwangerschaft

Nach den gesetzlichen Mutterschaftsrichtlinien erfolgen die Untersuchungen bis etwa zur 32. Schwangerschaftswoche alle 4 Wochen, danach bis zum errechneten Geburtstermin alle 2 Wochen, im Falle der Überschreitung des errechneten Entbindungstermines alle 2 Tage (immer vorausgesetzt, daß nicht medizinische Notwendigkeiten zu anderen Intervallen zwingen).

Die regelmäßigen Routineuntersuchungen dienen dazu, Erkrankungen oder Fehlentwicklungen, die zu einem Risiko für  Mutter oder Kind oder zu einer Frühgeburt führen können, rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln.
Selbstverständlich sollen Sie auch über Ihre Beschwerden, Sorgen und Ängste und andere für Sie wichtige Dinge sprechen.

Routine-
untersuchungen:

Bei jeder Routineuntersuchung wird der Urin untersucht, Gewicht und Blutdruck werden gemessen. Blutentnahmen werden in regelmäßigen Abständen vorgenommen.
Bei der anschließenden ärztlichen Untersuchung wird das Wachstum der Gebärmutter und des Kindes überprüft, die Lage des Kindes festgestellt, die kindlichen Herztöne kontrolliert und der Muttermund abgetastet. Ultraschall im Rahmen der strengen Vorgaben der gesetzlichen Krankenkassen  (3x in der Schwangerschaft, ca. 10., 20., 30. Woche)
Zum Ausschluß einer vaginalen Infektion (und der damit verbundenen Gefahr einer Fehl- oder Frühgeburt) wird in engagierten Praxen regelmäßig der pH-Wert des Scheidensekretes gemessen und falls notwendig, das Scheidensekret mikroskopisch untersucht. Bei Verdacht auf eine Entzündung/Fehlbesiedelung der Scheide wird die entsprechende Therapie eingeleitet. (siehe auch unter
Fluor). Gut ist es, den pH-Wert selbst 1x in der Woche zu messen, dafür gibt es extra Handschuhe (CARE-PLAN pH), die allerdings momentan aus unerklärlichen Gründen ausser Handel sind.

Selbstverständlich wird die routinemäßige Messung des pH-Wertes in der Scheide auch in meiner Praxis durchgeführt, und zwar schon seit der Praxiseröffnung, also ziemlich lange vor den Veröffentlichungen von Prof.Saling...

Eine Untersuchung des Scheidensekrets auf B-Streptokokken ca. 4-6  Wochen vor der Geburt ist äußerst empfehlenswert und wird auf Wunsch als IGEL-Leistung durchgeführt, nachdem leider die Kassen immer noch nicht bereit sind, diesen Test in die Mutterschaftsrichtlinien zu intergrieren .
Seit 2012 wird endlich eine Untersuchung auf Schwangerschaftsdiabetes von den Kassen übernommen, nachdem nun nach vielen Jahren vergeblicher Forderungen seitens der Fachgesellschaften (Gynäkologen und Diabetologen) endlich auch der GBA (Gemeinsamer Bundesausschuss) den Sinn begriffen hat und eine 2-zeitige Lösung anbietet, die zwar nicht ganz im Sinn der Diabetologen ist, aber immerhin viel besser als nix.

Blutuntersuchungen:
  • Blutgruppe mit Rhesus-Faktor (zu Beginn der Schwangerschaft)
  • Antikörpersuchtest zum Ausschluß einer Blutgruppenunverträglichkeit
  • Test auf Lues (Syphilis)
  • HIV-Test (routinemässig, wenn Sie einverstanden sind, aber hier wenigstens mal auf Kassenkosten)
  • Bestimmung des Hämoglobinwertes (nicht jedesmal, aber bei Notwendigkeit)
  • auf Wunsch zusätzlich ( als IGEL-Leistung) Bestimmung des Toxoplasmose-Titers. Wichtig und empfehlenswert! 
  • auf Wunsch (IGEL-Leistung) Bestimmung des Cytomegalie- und Varizellen-Titers.  Ebenfalls sehr wichtig und empfehlenswert!
  • eine Röteln-Immunität wird nach 2-facher Impfung einfach angenommen, wenn Sie nicht 2x geimpft sind, sollte der Röteln-Titer überprüft werden
Ultraschall:
Ultraschalluntersuchungen werden gemäß den Mutterschafts-Richtlinien um die 9.-12., 19.-22. und 29.-32. Schwangerschaftswoche durchgeführt.
Die Untersuchungen dienen lt. Mutterschaftsrichtlinien in der ca.
  • 10. SSW: der Bestätigung des Schwangerschaftsalters und dem orientierenden ersten Ausschluß gravierender Fehlbildungen.
  • 20. SSW: (seit 1.7.2013) entweder der einfachen Messung der Körpermaße ohne weitere Einzelheiten der Organdiagnostik ("Recht auf Nichtwissen") oder  erweiterter Ultraschall, bei dem einige definierte anatomische Einzelheiten mit untersucht werden zum
    Ausschluß von gravierenden (aber längst nicht allen!) Fehlbildungen, sowie Wachstumskontrolle und Placentasitz.
  • 30. SSW: der Überprüfung des normalen Kindswachstums und der Funktion des Mutterkuchens sowie Lageanomalien des Kindes.

Weitere Ultraschall-Untersuchungen können auf Kassenkosten nur bei dringender medizinischer Notwendigkeit durchgeführt werden (Anlage 1 b der Mutterschaftsrichtlinien).
Natürlich wünschen sich die meisten der  werdenden Eltern häufigeren Ultraschall, um sich vom Gedeihen und vom Wachstum ihres Kindes zu überzeugen und um Angehörigen auch einmal ihr Kind (oder wenigstens ein Bild davon) zu zeigen. In jedem Fall kann die  Live-Betrachtung Ihres Kindes die Eltern-Kind-Beziehung schon frühzeitig vertiefen.
Außerdem gibt es nach Expertenmeinung einen positiven Zusammenhang zwischen einer höheren Zahl an Ultraschalluntersuchungen und einem positiven Ausgang der Schwangerschaft.
Auf Wunsch kann als Igel-Leistung auch eine 3D/4D-Live-Ultraschall-Darstellung des Kindes gemacht werden, falls es günstig dazu liegt. Mit unserem high-end-Ultraschallgerät gelingen hervorragende Live-4D-3D-Darstellungen in einem hohen Prozentsatz! Wenn Sie sich für 3D/4D-Ultraschall entscheiden, bekommen Sie die ganzen Bilder/Filme nach der Geburt auf CD.

Wenn Sie selbst mehr als die 3 vorgeschriebenen Ultraschalluntersuchungen wünschen, bieten wir Ihnen selbstverständlich verschiedene "Pakete" für
Zusatzuntersuchungen in der Schwangerschaft im Rahmen der IGEL-Leistungen nach GOÄ an. Fragen Sie bitte in der Praxis danach!

CTG
("Wehenschreiber"):

  

  

Das CTG (Cardiotokogramm) beinhaltet die gleichzeitige Registrierung der kindlichen Herztöne und der Wehentätigkeit. Es dient der Erkennung der vorzeitigen Wehentätigkeit (Tokogramm) und zur Zustandsdiagnostik des Kindes (Cardiogramm). Diese Untersuchung wird meist ab der ca. 30. bis 32. Woche durchgeführt, bei Verdacht auf vorzeitige Wehen auch früher.

  • und als App für Smartphones gibt es Ihre persönliche und kostenfreie Dr.Uebele-Schwangerschafts-App unter babyglück im App-Store. Wir werden Sie in der Praxis fragen, ob Sie die App haben möchten, denn sie enthält jede Menge nützlicher Hinweise und Tips für die einzelnen Schwangerschaftswochen, ausserdem auch die wöchentliche "Storchenpost", die Sie innerhalb der App abrufen können. Sie bekommen auf Wunsch bei uns in der Praxis Ihren ganz persönlichen Zugangsschlüssel, der nur Ihnen offensteht, um die App zu für Sie zu personalisieren und damit zur privaten Praxis-App speziell für Sie und Ihren Entbindungstermin zu machen. Sehr zu empfehlen!

     babycenter ist auch eine App zum Gratisdownload. Ist wirklich auch nicht schlecht. 
  •  

 Die nebenstehenden wunderbaren Fotos stammen von Lennart Nilsson und Dr.Rainer Jonas und wurden der Praxisbroschüre "Das Wunder Kind" der Fa.Brenner-Efeka entnommen.       



Fetus 10.Woche

Fetus 12.Woche

Fetus 16.Woche